Hochqualifizierte digital-affine Nachwuchskräfte sind der Schlüssel zum Aufbau erfolgreicher Ökosysteme

Hochqualifizierte digital-affine Nachwuchskräfte sind der Schlüssel zum Aufbau erfolgreicher Ökosysteme

Written by Roger Peverelli and Reggy de Feniks - Founders The DIA Community on 9 Aug, 2018

Es herrscht praktisch die einhellige Überzeugung, dass Ökosysteme in der Versicherungsindustrie der Zukunft eine herausragende Rolle spielen werden. Doch welches sind die Erfolgsfaktoren, damit das geschieht? Laut Reza Korshidi, Chief Scientist bei AIG und in dieser Funktion für KI-Forschung und InsurTech-Innovation weltweit verantwortlich, liegt der Schlüssel in hochqualifizierten digital-affinen Nachwuchskräften.

Reza, welches ist Ihre Rolle als Chief Scientist bei AIG?

Reza: Ich leite ein Team, das in erster Linie auf die Entwicklung von sogenannten AI-First-Produkten fokussiert: Design-getriebene Apps und Softwaredienste, die ihre Nutzer mithilfe von maschinellem Lernen informieren und unterstützen. Im Hinblick auf Ökosysteme glaube ich, dass Künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle spielen wird. Alle Unternehmen werden letztlich zu einem Software-Unternehmen (oder zumindest stark von Software beeinflusst sein), und Software ohne Künstliche Intelligenz ist inzwischen kaum noch vorstellbar. Wie Jensen Huang, CEO von NVIDIA sagt: ´Software frisst die Welt, und Künstliche Intelligenz frisst die Software.´”

Es sind ganz unterschiedliche Definitionen im Gebrauch; wie würden Sie ´Plattformen und Ökosysteme´ definieren?

Reza: “Ich denke, ganz grundsätzlich sind Ökosysteme eine Verwirklichung des Konzepts ´Branchen ohne Grenzen´.  Das wurde von der fortschreitenden Entwicklung und Übernahme digitaler Technologien in verschiedenen Industrien, einschließlich der Versicherungsindustrie, ermöglicht. Als Folge dieser Entwicklung beginnen Unternehmen, verschiedene Angebote unter einem Dachkonto anzubieten und einige der Ineffizienzen und Redundanzen zu eliminieren, die Kunden erleben, wenn sie sich zwischen verwandten Serviceangeboten bewegen. Im Zuge dieses Prozesses sammeln die Unternehmen mehr Daten, was ihnen wiederum ermöglicht, einen Netzwerkeffekt zu erzeugen. Denken Sie an Nest Labs, den Anbieter von Smart-Home-Anwendungen. Es teilt Ihnen mit, dass Ihr Nachbar weniger Strom verbraucht als Sie, und Sie Ihren Stromverbrauch vielleicht auch senken sollten. Dieser Netzwerkeffekt ist definitiv ein interessanter Apekt.”



Die Übernahme neuer, moderner digitaler Technologien ist also eine der Triebkräfte hinter dem Trend ´Plattformen und
Ökosysteme´. Könnten Sie uns noch weitere entscheidende Faktoren nennen, die aus diesem Trend keinen vorübergehenden Hype, sondern eine langfristige Entwicklung machen?

Reza: “Einer der entscheidenden Treiber könnten Entwicklungen in verwandten Industrien sein, die diese dem Versicherungsgeschäft näher bringen. Denken Sie zum Beispiel an Tesla. Ein Auto dieser Marke kostet im Schnitt fast 100.000 Dollar, wobei die Gewinnmarge rund 25 Prozent beträgt. Tesla baut Autos, verkauft Autos und steuert letztlich die gesamte Erfahrung eines Fahrzeugbesitzers. Warum sollten sie also nicht ein Zusatzpaket anbieten, das die übrigen Serviceleistungen abdeckt? Was kann eine Fahrzeugversicherung pro Jahr kosten? 1.000 Dollar? 2.000 Dollar? Für Tesla ist es ein Kinderspiel zu sagen, ´Wissen Sie was? Von jetzt an ist jedes unserer Fahrzeuge voll versichert.´ Die Kunden sparen sich damit den mühseligen Vergleich von Versicherungstarifen.”

Was den Aufwand für Kunden senken würde, wenn sie eine Versicherung für ihr neues Auto abschließen müssen …

Reza: “Ja. Das hat auch mit einem weiteren Trend zu tun, der einer der vorrangigen Triebkräfte für Ökosysteme werden könnte: die kontinuierlich steigenden Kundenerwartungen, vor allem von Versicherungsnehmern. Die Erwartungen, die Kunden an ihre Versicherung stellen, werden von anderen Dienstleistern bestimmt, deren Angebote sie ebenfalls in Anspruch nehmen, zum Beispiel Amazon: Auslieferung am selben Tag, einschließlich Frischwaren, und anderes. Unternehmen wie Amazon bieten ihren Kunden ein hohes Maß an Bequemlichkeit. Und dann versuchen dieselben Kunden, eine Versicherung abzuschließen und erleben umständliche und langwierige Prozesse, fehlende Transparenz, und so weiter. Nichts davon ist uns neu, und viele Versicherungsunternehmen versuchen, das zu verbessern. Aber allgemein gesprochen ist das eine der Triebkräfte.”



Kunden interessieren sich hauptsächlich für das Fahrzeug, und nicht die Versicherung. Sie interessieren sich für ein schönes Zuhause, aber nicht die Immobilienhypothek oder die Gebäudeversicherung. In dem Tesla-Beispiel könnte die Versicherung unsichtbar werden. Wie sollten sich Versicherungsunternehmen in den Kontext integrieren? Welche spezifischen Plattformen  oder Ökosysteme werden in der Versicherungsindustrie zukünftig eine wichtige Rolle spielen?

Reza: “Mobilität und Wohnen sind die Ökosysteme, in die die Geschäftsmodelle von Versicherungsunternehmen logischerweise expandieren sollten. Die Wettbewerbsrealität – nehmen wir das Beispiel von Tesla – macht alle Ökosysteme jedoch zu einer gewaltigen Herausforderung. Mir persönlich gefällt besonders das Ökosystem Gesundheit. Ich glaube, dass wir noch ein gutes Ökosystem erleben werden, das das Beste der Finanzindustrie und der medizinischen Wissenschaften kombiniert und das Leben der Menschen, ihre Krankenversicherung und ihre Vorsorge- und Behandlungserfahrung verbessert. Die meisten wissenschaftlichen und Ökosystem-bezogenen Bausteine sind bereits vorhanden. Vielleicht wird ein entsprechender Vorstoß von Technologiekonzernen wie Apple, Amazon und Google in diesen Bereich diese Vision irgendwann Wirklichkeit werden lassen. Versicherungsunternehmen können jedoch heute schon damit beginnen, aufzuholen und für gleiche Voraussetzungen zu sorgen.

Auf der einen Seite geht es beim Aufbau von Ökosystemen darum, den Fokus upstream zu lenken – soll heißen, auf neue Wege der Kundenansprache, die Entwicklung neuer Methoden zur Erzeugung von Kundenengagement sowie neue Wege, Kunden und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und auf Basis dieser Erkenntnisse neue Wertangebote zu entwickeln. Auf der anderen Seite muss der Fokus aber auch downstream gerichtet werden.

Reza: “Manchmal muss man sich näher am Kunden bewegen, und manchmal muss man stärker auf die Schadensabwicklung fokussieren. Der Cyberspace ist ein gutes Beispiel. Das ist ein neues Risiko, die Cyberlandschaft verändert sich in einem rasanten Tempo und es gibt nicht genügend aggregierte Marktdaten. In einer solchen Situation erweisen sich die traditionellen Versicherungsangebote unter Umständen als suboptimal. Aus diesem Grund haben wir eine Partnerschaft mit DarkTrace, einem Unternehmen aus dem Bereich KI-Cyber-Defense, angekündigt. Solche Allianzen würden uns in die Lage versetzen, uns in der Wertschöpfungskette upstream in Richtung Prävention zu bewegen, indem wir Diagnosen zur Schutzbereitschaft und Gefahrenabwehr erstellen und Empfehlungen zur Prävention aussprechen könnten. Wir wären aber auch in der Lage, uns downstream zu bewegen und im Falle einer Cyberattacke konkrete Maßnahmen und Unterstützung zur Schadensbehebung anzubieten.”

Eine der InsurTech-Firmen, die wir auf der DIA Amsterdam vorgestellt haben, war Black Insurance aus Estland. Black ermöglicht Versicherungsagenten, Maklern und Generalagenten, ihre eigenen Versicherungsprodukte zu kreieren und schnell auf den Markt zu bringen. Die beinahe einhellige Meinung lautet, dass das Kostenniveau der Wertschöpfungskette von Versicherungen viel zu hoch ist. Zwar kann operative Exzellenz dieses Problem bis zu einem gewissen Grad lindern, der Schlüssel für eine dramatische Kostensenkung liegt aber in der Innovation des zugrundeliegenden Geschäftsmodells – und genau darum geht es bei Black. Black denkt die gesamte Wertschöpfungskette neu und bringt sie mit Blockchain zusammen. Sie haben erwähnt, dass Sie von Black ziemlich beeindruckt waren.

Reza: “Die Plattform war sehr durchdacht, das war wirklich beeindruckend. Wenn Experten und Versicherer den gesamten Wert der Versicherung end-to-end betrachten – also vom Kapitalmarkt bis zur letztendlichen Kundenerfahrung –, wirkt das Ganze bisweilen so komplex, dass niemand es überhaupt wagt, daran zu rühren. Wenn man jedoch zu der grundlegenden Frage zurückkehrt, was die Aufgabe eines Versicherungsunternehmens ist und auf welche Weise sie heute erfüllt wird, und sich fragt, ob man das vielleicht auch anders machen kann, denke ich, dass die Bausteine für das erforderliche Ökosystem bereits vorhanden sind. Eigentlich geht es darum, sich zu überlegen, wie sie sich so kombinieren lassen, dass Versicherer ihren Kunden eine neue Erfahrung bieten können. Wir sehen bereits Fälle, in denen das umgesetzt wird, und meiner Ansicht nach ist die Idee hinter Black Insurance wirklich ein ausgezeichnetes Beispiel.”

Black nutzt die Blockchain-Technologie für sein Ökosystem. Welche Technologien werden Ihrer Ansicht nach eine wichtige Rolle spielen, um das Potenzial von Ökosystemen bestmöglich auszuschöpfen?

Reza: “Auf jeden Fall Künstliche Intelligenz. KI wird zu einer Art digitalem Botschafter, zum Beispiel  zwischen den Versicherungsunternehmen und ihren Mitarbeitern und Partnern, sowie den Versicherungskunden und Maklern. Sie kann jede Versicherungsschnittstelle einfacher und intelligenter gestalten. Auf der anderen Seite bedeutet das Wachstum von Ökosystemen eine zunehmende Zahl von Kontaktpunkten. Das resultiert in einem wachsenden Bedarf an maschinellem Lernen, das idealerweise mit dem richtigen UX-Design gepaart ist. Die Rolle von KI wird umso bedeutender, wenn man betrachtet, mit wem die Versicherungsunternehmen in diesem Ökosystem-Trend im Wettbewerb stehen Das sind die gigantischen Technologiekonzerne, deren größter Wettbewerbsvorteil auf dem Design und der Anwendung von KI-Systemen beruht, von denen die Nutzer profitieren.”

Von Unternehmen wie DarkTrace und Black Insurance geht eine große Inspiration aus. Wie wichtig sind InsurTech-Firmen für die Entwicklung von Plattformen und Ökosystemen?

Reza: “InsurTech-Firmen helfen unserer Industrie, auf ein wichtiges Bedürfnis zu reagieren – das Bedürfnis und die Notwendigkeit, die Versicherung als Kundenerfahrung zu verbessern. Mithilfe von Partnerschaften mit InsurTech-Firmen können traditionelle Versicherungsunternehmen die Innovation in ganz neue Richtungen fördern und beschleunigen. Die Versicherungsindustrie, und das gilt für das gesamte Ökosystem aus traditionellen Versicherern und Startups, sollte sich bewusst machen, welches die zentralen Aspekte sind, die wir als Industrie unseren Kunden bieten sollten. Auf Basis dieser Überlegung sollte man versuchen, das Angebot des gesamten Ökosystems auf synergetische Weise zu verbessern. Das kann jedoch riskant sein, nämlich wenn Versicherungsunternehmen Allianzen mit externen Partnern als Alternative zur Investition in interne Qualifikationsvielfalt betrachten – insbesondere in Bereichen, die für sie von strategischer Bedeutung sind, zum Beispiel maschinelles Lernen und Design.”


Einer der Hauptreferenten auf dem jüngsten Event, DIA Amsterdam, Bibop Gresta, Mitgründer und Chairman von Hyperloop Transportation Technologies, erwähnte, dass der Aufbau eines Ökosystems – einer Gemeinschaft von mehr als 600 leidenschaftlich engagierten Profis und Organisationen in mehr als 40 Ländern – der zentrale Erfolgsfaktor gewesen ist, der Hyperloop ermöglicht hat, ein breites Spektrum an disruptiven technologischen Durchbrüchen zu erzielen.

Reza: “Ja, das ist auch ein Teil meiner Rolle, der einen erheblichen Anteil meiner Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Es ist für uns sehr wichtig, dass wir uns die Tatsache bewusst machen, dass all die positiven Dinge, über die wir sprechen – der Wandel der Versicherungsindustrie, die branchenübergreifende Innovation, die Zusammenarbeit mit InsurTechs – gemeinsam haben, dass wir sie als Industrie traditionell nie gemacht haben. Die unmittelbare Implikation ist, dass wir ganz andere Leute brauchen, nicht im Hinblick auf die fachlichen Kompetenzen, sondern im Hinblick auf die Fähigkeit, weit über den Tellerrand zu blicken. Jemand mit einem unverstellten Blick kann das Versicherungsgeschäft ganz anders betrachten. Diese unkonventionelle Sichtweise, die eine entsprechend qualifizierte digital geprägte Nachwuchskraft in die Versicherungsindustrie einbringt, ist von unschätzbarem Wert. Diese Talente werden bisher von Unternehmen wie Google und Amazon und den erfolgreichen Startups dieser Welt abgeschöpft. Das ist ein ganz harter Wettbewerb.”

Für den Aufbau von Ökosystemen brauchen Sie ganz andere Leute, weil das andere Fähigkeiten voraussetzt …

Reza: “Der Aufbau von Ökosystemen ist eine grundlegendere Herausforderung, als manche glauben. Nur weil ein Supermarkt eine Website hat, ist er noch lange kein digitales beziehungsweise ein Technologieunternehmen. Das gilt auch für unsere Industrie. Mit dieser Herausforderung ist weitaus mehr verbunden. Nehmen wir zum Beispiel die Ökosysteme im Gesundheitsbereich. Damit ein solches Ökosystem entstehen kann, müssen rund um die medizinische Wisssenschaft andere Dinge gruppiert werden. Die Medizin selbst beinhaltet zahlreiche profunde Disziplinen, zum Beispiel Genetik, bildgebende Verfahren, heterogene Datenanalyse, Kardiologie, Neurologie – die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Außerdem müssen Sie die finanzielle Seite der Renten-, Lebens- oder Krankenversicherung verstehen. Und darüber hinaus müssen Sie auch die Nutzer verstehen. Wenn das, was wir an der Schnittstelle von Finanzen und Medizin machen, am Ende keine Lösung für ihre Probleme bietet, ist das eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.”

Welche Rolle sollten Versicherungsunternehmen Ihrer Meinung nach in einem Ökosystem einnehmen? Wenn wir Führungskräften von Versicherungen diese Frage stellen, variieren die Antworten von “Gesamtsteuerung übernehmen” über “sich darauf beschränken, Knotenpunkt zu sein” bis zu der Meinung, “sich von Ökosystemen fernzuhalten.”

Reza: “Es ist schwer, eine allgemeingültige Antwort zu geben. Ich glaube, als Versicherungsunternehmen sollten Sie davon überzeugt sein, eine zentrale Rolle zu spielen. Ökosysteme gelten als maßgebliche Disruptoren – Kunden wollen sie, Führungskräfte verstehen sie; warum passiert es also nicht? Ich glaube, dass die richtigen Nachwuchskräfte der Schlüssel sind. Das Zweite ist der Marktwettbewerb. Tesla ist ein gutes Beispiel. Ich glaube nicht, dass sich Tesla zurücklehnt und darauf wartet, dass ein Versicherungsunternehmen auftaucht und sagt: ´Dieses Mobilitäts- Ökosystem ist meins, und ich akzeptiere, dass Tesla und GM daran teilnehmen.´ Davon abgesehen befinden sich Versicherungsunternehmen ganz allgemein betrachtet, in einer einzigartigen Position, weil ihre Rolle im Ökosystem reguliert ist und ihnen auf einzigartige Weise zugeteilt wird. Als Folge sollten sie diese Position nutzen, um darauf aufzubauen und sie zu expandieren.”

Welche Erkenntnisse würden Sie in Bezug auf die Entwicklung und Pflege von Ökosystemen gerne teilen?

Reza: “Der zentrale Erfolgstreiber für Ökosysteme wird die Software sein – mit Verweis auf Mark Andreessens berühmten Satz, dass ´Software die Welt frisst¨.  In den letzten Jahren haben wir erlebt, dass Software ohne KI, entweder als integraler Bestandteil oder als Teil einer Zukunftsvision, bedeutungslos ist. Daher ist es sinnvoll, Designer, Wissenschaftler und Ingenieure in einer frühen Phase der Entwicklung solcher Systeme zusammenzubringen.
Allzu oft verharren verschiedene Gruppen innerhalb eines Unternehmens in einer traditionellen Denkhaltung, die sich streng innerhalb der Grenzen ihrer Kerndisziplin bewegt. Eine Datenstrategie, zum Beispiel, wird höchstwahrscheinlich ausschließlich von der IT-Abteilung entwickelt, wohingegen die maßgeblichen Ausgangspunkte folgendermaßen lauten sollten: Warum sammeln wir die Daten? Für wen erbringen wir in diesem Ökosystem eine Dienstleistung? Welche neuen Datenströme sollten wir unterstützen? Welche zusätzlichen Daten brauchen wir, falls wir für einige der Kontaktpunkte KI verwenden? Wird die Plattform so konzipiert sein, dass sie sich schnell an notwendige Veränderungen anpassen lässt? Das sind alles Gründe, aus denen es ratsam ist, andere Disziplinen frühzeitig einzubinden. Wie ich zuvor schon sagte, ist Software ohne KI heute kaum noch vorstellbar. Daher müssen auch KI-Wissenschaftler von Anfang an dabei sein. Und da alles die Erwartungen der Nutzer erfüllen muss, brauchen Sie auch einen UX-Experten, der seinen Beitrag leistet, indem er sagt, ´Wir müssen diese Kundenerfahrung steuern´ oder ´Diese Nutzererfahrung könnte hier und dort besser sein als KI, daher sollten wir vielleicht anfangen, diese und jene Daten zu sammeln.´Die Entwicklung von Software für Ökosysteme mit den richtigen KI-Anwendungen erfordert einen interdisziplinären Denkansatz auf höchstqualifizierter Ebene. Für mich ist das die zentrale Erkenntnis. Ohne diese interdisziplinäre Mentalität bleibt alles andere in einem Unternehmen graue Theorie.”

Übersetzt von Almuth Braun

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